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Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Russland überlastet Luftverteidigung durch neue Drohnentaktik

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Russland überlastet Luftverteidigung durch neue DrohnentaktikQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 13.05.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Binnen einer Woche Dutzende Zivilisten durch Kiews Angriffe verletzt

    Im Zeitraum zwischen dem 4. und dem 12. Mai wurden in der Volksrepublik Donezk (DVR) 31 Zivilisten, darunter drei Kinder, bei ukrainischen Angriffen verletzt. Ein Einwohner kam ums Leben. Die Menschenrechtsbeauftragte der DVR. Dies teilte Darja Morosowa, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

  • 16:43 Uhr

    Karl III. bekräftigt Unterstützung für Ukraine und NATO

    In seiner sogenannten Thronrede im Oberhaus des britischen Parlaments hat der britische König Charles III. erneut politische Aussagen zur Unterstützung der Ukraine und zur Bindung Londons an die NATO gemacht.

    "In dieser instabilen Welt" werde die britische Regierung eine Außenpolitik verfolgen, die auf einer "nüchternen" Einschätzung der nationalen Interessen basiere, und das ukrainische Volk unterstützen, so der Monarch.

    Zudem erklärte Charles III., seine Regierung werde "das unveränderte Engagement des Vereinigten Königreichs für die NATO und unsere Bündnispartner aufrechterhalten, auch durch eine kontinuierliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben".

    Bereits Ende April hatte der König bei einer Rede vor dem US-Kongress zur Einheit der NATO im Zusammenhang mit der Unterstützung der Ukraine aufgerufen und dabei Artikel 5 des Bündnisses erwähnt. Die britische Etikette- und Protokollexpertin Laura Windsor erklärte damals gegenüber RIA Nowosti, der Monarch habe damit gegen das Protokoll verstoßen, da er keine politisierten Erklärungen abgeben solle.

  • 16:15 Uhr

    Strategische Partnerschaft: Berlin und Kiew planen Drohnenentwicklung

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die gemeinsame deutsch-ukrainische Entwicklung und Produktion von Drohnen mit Reichweiten von bis zu 1.500 Kilometern angekündigt. Damit wechselt Berlin von der Waffenhilfe zur gemeinsamen Kriegsproduktion – selbstverständlich als strategischer Partner der Ukraine.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:00 Uhr

    Ukrainischer Militärberater: Russland ändert Drohnentaktik

    Die russischen Streitkräfte haben ihre Taktik beim Einsatz von Drohnenangriffen gegen die Ukraine geändert. Dies erklärte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Sergei Beskrestnow auf Telegram.

    Seinen Angaben zufolge bewegen sich russische Drohnen inzwischen in einem Abstand von fünf bis zehn Kilometern entlang der weißrussischen Grenze – "eine nach der anderen und sofort in großer Zahl". Beskrestnow zufolge will die russische Armee damit die ukrainische Luftverteidigung überlasten und einer großen Zahl von Drohnen ermöglichen, tief ins Landesinnere vorzudringen.

  • 15:41 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukrainische Rekruten begehen massenhaft Fahnenflucht

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Georgi Masuraschu, kritisierte die einheimischen Einberufungsbüros auf einer Sitzung. Er habe im Gespräch mit Rekrutierungsbeamten wiederholt auf eine große Anzahl der Desertionen hingewiesen, was auf die Zwangsmobilisierung zurückzuführen sei, meinte der Parlamentarier.

    Die Beamten hätten laut Masuraschu erwidert, dass "das nicht mehr unser Problem ist". Er könne nicht verstehen, warum dies kein Problem für die Einberufungsstellen sei, da diese doch diejenigen seien, die Menschen, die offensichtlich weder zum Wehrdienst noch zum Kampfeinsatz tauglich seien, unter Druck mobilisieren würden.

  • 15:19 Uhr

    Sarmat-Interkontinentalrakete: Kreml spricht von wichtigem Schritt für Russlands Sicherheit

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Test des neuesten Raketensystems Sarmat sehr hoch bewertet. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Briefing:

    "Das ist ein sehr wichtiges Ereignis für die Sicherheit unseres Landes für viele, viele Jahre."

    Putin erklärte seinerseits, dass Sarmat noch vor Ende dieses Jahres in den Kampfdienst gestellt werde. Der Präsident betonte, die Reichweite der neuen Rakete könne mehr als 35.000 Kilometer betragen. Seinen Worten nach könne sich Sarmat nicht nur auf einer ballistischen, sondern auch auf einer suborbitalen Flugbahn bewegen, was ein Abfangen deutlich erschwere.

    Der Vorsitzende der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, bezeichnete die neueste Interkontinentalrakete während einer Plenarsitzung als "unübertroffen". Zugleich dankte er den Wissenschaftlern, Konstrukteuren, Ingenieuren und Militärs für ihren Beitrag zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes.

    "Die gestrigen Tests haben gezeigt, dass unser nuklearer Schutzschild weiter verbessert wird."

  • 14:56 Uhr

    Propaganda à la Goebbels und Kokainkonsum – Selenskijs ehemalige Sprecherin packt aus

    Julia Mendel ist eine ukrainische Journalistin und war von 2019 bis 2021 Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. In einem Interview mit dem US-Journalisten Tucker Carlson hat sie schwere Vorwürfe gegen ihren ehemaligen Chef erhoben.

    In einer eindringlichen Schilderung sprach sie über Korruption, Drogenkonsum und die autoritäre Führung in der Ukraine. Sie beschrieb den Präsidenten als "emotional unkontrolliert" und warf ihm unter anderem die Unterdrückung Oppositioneller vor.

    Besonders brisant waren ihre Aussagen über Selenskijs vermeintliche Forderung nach einer "Propaganda à la Goebbels", um sinkende Umfragewerte zu kaschieren, sowie ihre Hinweise auf ein "offenes Geheimnis" bezüglich seines Kokainkonsums.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:36 Uhr

    Peskow: Gespräche nur möglich, wenn Kiew Truppenabzug aus russischen Gebieten anordnet

    Wladimir Selenskij muss den ukrainischen Streitkräften befehlen, das Feuer einzustellen und den Donbass zu verlassen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Ferner müsse Kiew den Abzug seiner Truppen aus weiteren Regionen Russlands anordnen.

    Peskow führte aus:

    "In diesem Moment kommt es zur Feuereinstellung und die Parteien können in Ruhe Verhandlungen aufnehmen."

  • 14:16 Uhr

    Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, setzen sie Ausrüstung, unbemannte Luftfahrzeuge und Funkgeräte der ukrainischen Truppen samt Personal außer Gefecht. Darüber hinaus übermitteln die Drohnenpiloten Koordinaten gegnerischer Anlagen an die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte.

  • 14:01 Uhr

    Außenministerium: Tausende Ukrainer in Europa wollen nach Russland umziehen

    Eine große Anzahl von ukrainischen Staatsbürgern, die nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation 2022 in europäische Länder auswanderten, ist daran interessiert, nach Russland zu ziehen. Dies erklärt Gennadi Owetschko, der im russischen Außenministerium für die Arbeit mit Landsleuten im Ausland zuständig ist.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:

    "Es handelt sich um Tausende und Zehntausende Menschen, die daran interessiert sind."

    Laut Owetschko bleibt das Interesse von Ukrainern an einem Umzug nach Russland weiterhin recht stabil. Allerdings würden ukrainische Staatsbürger bei ihrer Ankunft in Russland einem speziellen Überprüfungsverfahren unterzogen, betont der Diplomat.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.